Arequipa
Arequipa ist
eine der schönsten Städte Perus, besonders
für eine Spanisch Sprachreise. Dennoch
kommen Touristen eher seltener in diese
etwas abseits der Route gelegene Stadt.
"Die Stadt
hinter dem spitzen Berg" - so lautet die
Übersetzung des Namens Arequipa in der
Sprache der Aymará-Indianer. Die Stadt liegt
zu Füßen des Vulkans Misti, dessen Vorgänger
für das typische Stadtbild und den Beinamen
"weiße Stadt" mit verantwortlich ist.
Die Stadt ist
eine Oase in wüstenhafter, trockener
Umgebung. Daher ist Arequipa für eine
Spanisch Sprachreise auch aufgrund seines
beständig angenehmen Klimas zu empfehlen.
Stadtführung durch Arequipa
Am Tag Ihrer
Ankunft (Buchung und Preise siehe
Zusatzpakete) in der Stadt wird Ihnen
ein Mitglied Ihrer Gastfamilie eine
kleine Stadtführung durch Arequipa geben
und Ihnen den Weg zur Schule zeigen. So
können Sie einen ersten Eindruck vom Charme
der Stadt gewinnen und finden sich in den
nächsten Tagen besser zurecht.
Historisches Zentrum
Ihr Lehrer
zeigt Ihnen die Highlights
der Stadt im wunderschönen
Historischen Zentrum Arequipas wie die
Plaza de Armas (einer der schönsten
Lateinamerikas), die Kirche La Compañía
oder die Kirche San Francisco.
Auf Wunsch
können Sie heute eine Stunde des
Spanischunterichts als Salsakurs
durchführen.
Santa
Catalina de Siena Monastery
Betreten Sie
die Tore des Santa Catalina de Siena
Monastery und reisen
400 Jahre in die Vergangenheit.
Die Besichtigung des Klosters ist ein Muss
in der "weißen Stadt" Arequipa. Die
Bauarbeiten begannen 1579/1580, vierzig
Jahre nachdem die Stadt gegründet wurde.
Seitdem wurde das Kloster über die
Jahrhunderte ausgebaut, sodass es zu einer
Stadt in der Stadt wuchs. Abgeschnitten von
der Aussenwelt blieb die Zeit innerhalb der
hohen Mauen jedoch stehen.
Santuarios de Altura und Entwicklungsprojekt
Ihr Lehrer
führt Sie heute ins Santuarios de Altura,
in dem die bekannte Mumie "Juanita"
aufbewahrt wird. Außerdem können Sie einen
kleinen Bummel im kommerziellen Zentrum
unternehmen oder unser
Entwicklungsprojekt für Straßenkinder
in Arequipa zusammen mit Ihrem Lehrer
besuchen. Dieses Projekt der städtischen
Polizei erhält, wie viele öffentliche
Projekte, kaum Unterstützung und die Leiter
sind für jede Hilfe oder Anteilnahme
ausgesprochen dankbar.
Cañon de Colca
(bei 3 Wochen Rundreise)
Chivay
Sie starten
Ihren Ausflug zusammen mit Ihrem Lehrer in
das Tal des Colca Canyons, der sich
noch tiefer als der Grand Canyon ins Gebirge
gegraben hat und eines der landschaftlichen
Höhepunkte in der Gegend um Arequipa ist.
Zunächst fahren Sie mit dem Bus nach
Chivay, dem "Tor" zum Canyon. Eine
wunderschöne, ca. 3stündige Fahrt auf der
Sie mit etwas Glück einige Alpacas oder
vielleicht sogar Vicuñas
(beide Lama Arten) sehen werden. Nachdem Sie
in Ihrem Hotel eingecheckt haben genießen
Sie noch einen abendlichen Spaziergang durch
das Dorf.
Cruz del Condor
Vom höchsten
Punkt, dem Cruz del Condor, hat man am
frühen Morgen große Chancen einen der
mächtigen Kondore
über den Rand des Cañons aufsteigen zu
sehen. Beim Frühstück beobachten Sie wie die
Vögel mit bis zu drei Metern Spannweite über
der Schlucht schweben.
Nach einem Fußmarsch erreichen Sie Cabanaconde.
Hier können Sie die fantastische Aussicht
und die entspannte Atmosphäre dieses kleinen
Dorfes genießen.
Zurück in
Chivay erwartet Sie ein Bad in den heißen
Quellen von La Calera, eine Wohltat, die
Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen
sollten.
Coporaque
Von Chivay aus
führt die Fahrt über den Canyon nach
Coporaque, einem sehr interessanten
Dörfchen mit der ältesten Kirche aus dem 17
Jhd., das ebenfalls direkt am Rande des
Canyons liegt. In Coporaque stand einst der
Kupfer Palast zu Ehren einer der Frauen des
Inkas Mayta Capac. Das Kupfer wurde jedoch
nach der Eroberung eingeschmolzen und zur
Kirchenglocke gegossen.
Yanque
Vor Ihrer
Rückfahrt nach Arequipa wagen Sie eine
kleine Wanderung (ca. 3 Std.) bis nach
Yanque, einem Dorf mit einer sehr alten
Franziskanerkirche. In Yanque nehmen Sie
einen landestypischen Imbiss ein bevor Sie
die Strecke nach Chivay (ca. 1 Std.) zurück
laufen oder gern auch mit dem Bus fahren.
Titicacasee
Der
Titicacasee
ist Südamerikas größter Süßwassersee. Mit
einer Fläche über 8.000 Quadratkilometern
ist er fast 13 Mal so groß wie der Bodensee.
Der Titicacasee ist das höchstgelegene
kommerziell schiffbare Gewässer der Erde.
Der Lago Titicaca kann in vielerlei Hinsicht
beeindrucken: z.B. durch eine Bootsfahrt
über das kristallklare blaue Wasser des
Sees, einen Besuch auf einer der zahlreichen
Inseln, vielleicht sogar mit einem
atemberaubenden Blick auf schneeweiße
Andengipfel oder eine Begegnung mit den
Menschen, die noch heute wie vor
Jahrhunderten von Ackerbau und Viehzucht
leben.
Puno
Sie fahren von
Arequipa mit Ihrem Lehrer nach Puno,
der größten Stadt am Titicacasee. Die ca.
vierstündige Fahrt nutzen wir für einen
Spanischunterricht "unterwegs".
Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben
und sich ein wenig ausgeruht haben,
besichtigen Sie die Highlights von Puno und
schlendern ein wenig durch die belebten
Strassen.
Taquile und Amantani
Heute können
Sie die beeindruckende Weite und das
strahlende Blau des Sees auf einer
ausgedehnten Bootsfahrt zu den Inseln
Amantani und Taquile auf dem Titicacasee
erleben. Auf der Inseln leben und kleiden
sich die Menschen noch sehr traditionell,
sie leben vom Ackerbau und in einer starken
Gemeinschaft. Ihr Lehrer wird Ihnen auch die
wunderbaren Aussichtspunkte zeigen, von
denen Sie auch den farbgewaltigen
Sonnenuntergang bewundern können, bevor Sie
vielleicht den Abend in der Dorfhalle
ausklingen lassen.
Schwimmende Inseln der Uros
Sie fahren
zurück nach Puno, nicht ohne bei den
einzigartigen Schwimmenden Inseln der
Uros Halt zu machen. Ursprünglich
begannen die Uros schwimmende Inseln zu
bauen, um sich z.B. vor den kriegerischen
Inkas zu schützen indem sie sich mit den
Inseln auf das Innere des Sees zurückzogen.
Die Inseln bestehen aus Schilf. Die Uros
sind sehr stolz auf ihr traditionelles
Lebensweise und lehnen es strikt ab, auf das
Festland überzusiedeln. Allerdings haben sie
den Tourismus als Einnahmequelle entdeckt
und erlauben heute Besuchern die
schwankenden Inseln zu besuchen.
Cusco
Cusco
(auch Cuzco ) ist die Hauptstadt der
gleichnamigen Provinz im Zentrum des
peruanischen Andenhochlandes. Sie liegt in
atemberaubender Höhe auf 3416m. Die
wechselvolle Geschichte als Hauptstadt des
Inkareiches, die Sehenswürdigkeiten in der
Umgebung und die fantastische Landschaft
inmitten der Anden machen sie zum
Anziehungspunkt vieler Touristen. Als
Ausgangspunkt zu der Inkastadt Machu Picchu
ist sie weltbekannt geworden.
Mit dem Bus nach Cusco
Sie fahren mit
dem Bus nach Cusco, wo Sie am Nachmittag
eintreffen werden. Ihr Lehrer aus Arequipa
wird Sie an dieser Stelle verlassen und
zurück nach Arequipa reisen. Ein neuer
Lehrer wird Sie in Cusco in Empfang nehmen
und während Ihres Aufenthaltes in Cusco
betreuen.
Treffen mit Ihrem Tamdempartner
Unsere Schule
in Cusco ist Mitglied der
Stiftung TANDEM Fundazioa.
Profitieren Sie von diesem wertvollen
Kontakt mit Deutsch lernenden Peruanern und
erleben Sie das Nachtleben Cuscos zusammen
mit Ihrem Tandempartner.
Highlights von Cusco
Ihr Lehrer
zeigt Ihnen die Highlights von Cusco, wie
zum Beispiel die verbliebenen
Inkamauern
mitten in der Stadt, eine technische
Meisterleistung deren Realisierung ein
Rätsel bleibt. Cusco verdankt seinen
rustikalen Charme den roten Ziegeldächern,
die das Stadtbild prägen. Die sehr schöne
Plaza de Armas
lädt zum Verweilen und die verwinkelten
Gassen mit Ihrem Kopfsteinpflaster zum
Bummeln ein.
Ruinen von Saqsayhuamán
Unser Weg
führt von der Plaza de Armas hoch auf einen
Aussichtsberg, von dem aus Cusco
wunderbar zu sehen ist mit seinen roten,
rustikalen Dachziegeln.
Nach einem
kleinen Fußmarsch erreichen wir die
imposanten
Ruinen von Saqsayhuamán. Die Festung
diente zum Schutz der Stadt Cuzco von
Norden. Die drei Mauern sind bis zu 600m
lang und es heißt, dass ca. 30.000 Menschen
über 50 Jahre daran gebaut haben.
Es ist kaum
vorstellbar wie es den Inkas möglich war,
Steine dieser Größe herzustellen und zu
bewegen. Es wird wohl ein Rätsel bleiben.
Die größten Steine, die als Grundmauer hier
eingesetzt werden, sind bis über 100
Kubikmeter gross und viele Tonnen schwer.
Am Abend
bieten wir Ihnen die Möglichkeit mit anderen
Sprachschülern etwas Salsa Unterricht zu
nehmen.
Tipón
Der Legende
nach ist Tipón einer der königlichen Gärten,
die im Auftrag des Inka-Herrschers Wiracocha
gebaut wurden. Zwölf Terrassen flankiert von
blank polierten Steinwänden und enormen
landwirtschaftliche Terrassen, Kanälen und
decorativen Wasserfällen umgeben von
heimischen Blumen bieten Ihnen eine
umwerfende Sicht.
Machu Picchu
Der letzte Tag
Ihrer Sprachreise steht zu Ihrer freien
Verfügung. Sie können jedoch auch
noch die Chance nutzen die Inka-Stadt Machu
Picchu zu erkunden.
Machu Picchu ist die wohl berühmteste
Ruinenstadt der Inka. Erbaut wurde die Stadt
einer Theorie zu Folge von Pachacútec
Yupanqui, einem Herrscher der Inka um 1450.
Eingebettet zwischen dicht bewachsenen
Bergen, war Machu Picchu für die spanischen
Eroberer im Jahre 1532 unsichtbar und ist
dadurch der Zerstörung entgangen. Über die
Stadt liegt noch vieles im Ungewissen, was
natürlich die unglaubliche, fast magische
Ausstrahlung dieser Stadt auf jeden Besucher
noch verstärkt und den Besuch zu einem
zentralen Erlebnis einer jeden Perureise
werden lässt.
Optional :
Machu
Picchu: 1 Tag Tour
Gerne buchen
wir Ihnen ein Platz im Zug nach Machu
Picchu. Die Fahrt allein ist bereits ein
Erlebnis, natürlich ganz zu schweigen von
der Ruinenstätte selbst. Vor Ort haben Sie
ganz viel Zeit, sich jede Ebene, jeder
Häuschen, jeden Tempel und vor allem den
atemberaubenden Panaromablick in Ruhe
anzuschauen.
Ihre
Sprachrundreise endet offiziell mit der
letzen Übernachtung von Freitag auf Samstag.
Abreise: von
Cusco über Lima zurück
oder
Inka Trail
und Machu Picchu:
Gerne
organisieren wir Ihnen einen Platz auf dem 2
Tage oder 4 Tage Inkatrail, dem berühmter
Wanderpfad nach Machu Picchu für das
Wochenende.
Infos siehe
Zusatzpakete.
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