Freizeit in
Cusco
Sowohl
tagsüber als auch nachts ist Cusco eine
zauberhafte und reizvolle Stadt, die durch
ihre Gemütlichkeit und ihren rustikalen
Charme sehr einladend wirkt.
Die Plaza de
Armas, das geographische und kulturelle
Zentrum der Stadt,wird gesäumt von Kirchen,
Restaurants, Läden und Bars und ist ein
begehrter Platz bei Jung und Alt. Sie läd
zum Verweilen und Entspannen ein und nicht
selten ergibt sich ein netter Plausch mit
Einheimischen.
In Cusco gibt
es viele Clubs, kleine Diskotheken und Pubs,
in denen fast zu jeder Tages- und Nachtzeit
etwas los ist. Gespielt wird eine bunte
Mischung verschiedenster Musikstile, von
moderner bis hin zu folkloristischer Musik.
Auch Liebhaber von Salsa und Merenge werden
in Cusco voll auf ihre Kosten kommen.
Sehr zu
empfehlen ist der Besuch des malerischen
Stadtteil San Blas, indem sich die
besten Kunsthandwerker der Region mit ihren
Werkstätten niedergelassen haben. Zentrum
dieses alten Stadtteils ist die gleichnamige
Kirche Iglesia San Blas aus dem 17.
Jahrhundert. Die aus Zedernholz bestehende,
im Barockstil wahrhaft filigran geschnitzte
Holzkanzel gilt als eines der weltweit
besten Kunstwerke seiner Art.
Drei Kilometer
oberhalb der Stadt liegen die gigantischen
Festungsmauern der Burg Sacsayhuamán. Es
heißt, dass diese Anlage zum Schutz der
Stadt gegen Angreifer diente. Die Mauer ist
600m lang und es sollen über 30.000 Indios
mehr als 50 Jahre an der Errichtung
gearbeitet haben.
Sacsayhuamán
ist eine technische und architektonische
Meisterleistung und sollte dem Feind aber
nicht nur eine starke Verteidigung zeigen,
sondern auch die Kraft und Energie der Inka
demonstrieren.
Für Natur- und
Outdoorliebhaber bietet sich ein Besuch der
zahlreichen imposanten archäologischen
Stätten an, die in der Inkazeit aus massiven
Fels errichtet wurden und einige Kilometer
von Cusco entfernt sind. Auch die
malerischen Dörfer wie Calca oder Yucay,
deren Bewohner die Tradition ihrer Vorfahren
noch aufrechterhalten, sind einen
Tagesausflug wert.
Ein ganz
besonderes Erlebnis ist die
Besichtigung des Machu Picchu, einer gut
erhaltenen Ruinenstadt, die 1450 unter einem
Inka-Herrscher erbaut wurde. Sinn und Zweck
dieser Inkastadt sind bis heute umstritten.
Es existieren keine Überlieferungen oder
wissenschaftliche Aufzeichnungen, weshalb
nur Vermutungen angestellt werden können. In
neueren Studien wird gesagt, daß dieser Ort
ein mit astronomischen Beobachtungen
verbundenes Kultzentrum war.
Zu erreichen
ist die Felsenstadt entweder per Bahn von
Cusco aus oder über den Jahrtausende alten
Inka-Pfad. Dieser Weg gilt als eine der
historisch bedeutsamsten Wanderungen der
Welt.
Viel Spaß!
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