Reiseverlauf
La Antigua,
Guatemala
Antigua
(30.000 Einwohner) hat ein einzigartiges
Ambiente: Nirgendwo sonst in Guatemala
findet man derart viele Relikte aus der
Kolonialzeit. Beeindruckende Bauten säumen
die rechtwinklig angeordneten Strassen.
Das 1.530
Meter hoch gelegene Antigua war über 200
Jahre lang die Hauptstadt des Königreiches
Guatemala, bis ein verheerendes Erdbeben die
Stadt 1773 fast dem Erdboden gleichmachte.
Heute ist
Antigua Weltkulturerbe und eine der
Hauptattraktionen Guatemalas. Es lohnt sich,
hier eine Woche zu verweilen und die
beschauliche und sehr sympathische
Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Samstag:
Anreise, Transfer nach Antigua
Übernachtung
in Antigua
Sonntag:
Besichtigung
Antiguas
Übernachtung
in Antigua
Quetzaltenango (Xela), Fuentes
Georginas, Zunil, Olintepeque, San Felipe
Montag:
Transfer von
Antigua (ab 08:00) nach Quetzaltenango (an
12:00)
Quetzaltenango, oder in der alten
Maya-Sprache: "Xela", die zweitgrößte Stadt
Guatemalas präsentiert sich als moderne und
vitale Stadt.
Setzen Sie
sich gemütlich auf eine Parkbank im Parque
Central oder trinken Sie die beste heiße
Schokolade Ihres Lebens im Cafe Luna. Sie
werden schmecken, warum die Mayas Kakao
verehrt haben!
nachmittags:
In einem üppig
bewachsenen Tal liegt das Quiché-Dorf
Zunil, dessen Einwohner hauptsächlich
von der Landwirtschaft leben.
Dann geht es
weiter zu den Fuentes Georginas.
Heiße Quellen in sehr ursprünglicher
Atmosphäre, in denen es sich wunderbar
entspannen lässt.
Übernachtung
in Quetzaltenango
Dienstag:
vormittags:
Lernen Sie in
Olintepeque einen authentischen
Maya-Viehmarkt kennen, wie ihn nur sehr
wenige Touristen zu Gesicht bekommen.
In
San Felipe lebt der heilige "San
Simon", der auf etwas skurril anmutende
Weise verehrt wird. Die modern gekleidete
Holzpuppe, die Zigarette raucht und Schnaps
trinkt, "empfängt" Bittsteller um Ihnen zu
helfen. Außerdem besuchen Sie einen echten
Shaman. Über San Andrés Xecul mit
seiner Kolonialkirche kehren wir nach
Quetzaltenango zurück
nachmittags:
zur freien
Verfügung
Übernachtung
in Quetzaltenango
Lago Atitlán
- Panajachel - Chichicastenango - Santiago
Atitlán
Ein blauer,
tiefer See mit Indigéna-Dörfern umgeben von
Bergen und Vulkanen. Humboldt hielt ihn für
den schönsten See der Welt.
Der
Atitlán-See bietet ein einmaliges Panorama
mit den ihn umgebenden Vulkanen.
Gerade um den
Atitlán-See leben besonders viele Nachfahren
der Mayas, in oftmals bitterarmen
Verhältnissen. Wir zeigen Ihnen zwei
Entwicklungsprojekte, die Hoffnung auf eine
Verbesserung dieser Situation machen.
Wer eine
Bootsfahrt über den See unternimmt, wird
immer wieder in jedem Dorf von der
Einzigartigkeit der bunten Trachten
der Indígenas überrascht, die sich ihre
Kultur bewahrt haben.
Der See
strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und lädt
zum Verweilen, Entspannen und Krafttanken
ein. Hier nur einen Tag zu verweilen, wäre
zu schade.
Mittwoch:
vormittags:
Transfer von
Quetzaltenango nach Panajachel.
nachmittags:
Besichtigung
Panajachels
zur freien Verfügung
Übernachtung
in Panajachel
Donnerstag:
Transfer von
Panajachel nach Chichicastenango (08:00 -
ca. 16:00)
Touristen hin,
Kommerz her – „Chichi“ ist etwas besonders,
obwohl das Zahlenverhältnis zwischen
Einheimischen und Touristen am Marttagen
schon mal ausgeglichen sein kann.
Es lohnt sich
aber auf jeden Fall, herauszufinden was
Chichicastenango
abseits all des Trubels zu bieten hat.
Weiterer
Anziehungspunkt ist die
weihrauchgeschwängerte Kirche Santo Tomás,
auf deren Stufen Indígenas heidnische Götter
anbeten, um kurz darauf im Kircheninneren
kniend katholische Heilige zu verehren.
Chichicastenango selber hat auch seinen
Charme, mit seinen engen, gepflasterten
Gassen.
Übernachtung
in Panajachel
Freitags:
vormittags:
Besuch der
Stadt Santiago Atitlán. Das mit rund
20.000 Einwohnern größte Dorf des Sees liegt
an der Südseite gegenüber von Panajachel.
Das Leben hier ist sehr traditionell und so
tragen auch viele Männer noch
Trachten. Freitags ist zudem auch noch
Markttag, es gibt also viel zu sehen.
nachmittags:
Anschließend
besuchen Sie eine Kooperative in San
Pedro. Die ProduzentInnen erhalten für
die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von
den Weltmarktpreisen. So können die Bauern
ihre Existenz weitgehend sichern.
Übernachtung
in Panajachel
Cobán,
Lanquin, Semuc Champey
Samstag:
Transfer von
Panajachel über Antigua nach Cobán
Der Weg nach
Cobán führt durch die besonders grüne
Landschaft der Region Alta Verapaz. In
Cobán, der Provinzhauptstadt in das
idyllische Lanquin, können Sie abends
wunderbar ausspannen.
Übernachtung
in Cobán
Sonntag:
Inmitten einer
ungewöhnlich reizvollen tropischen
Landschaft liegt das kleine Kekchí-Dorf
Lanquin. Der Ort selbst wäre kaum der Rede
wert, befänden sich nicht zwei Naturwunder
in seiner Nähe, die die lange Anfahrt mehr
als rechtfertigen.
Als erstes
locken die „Grutas de Lanquin“, ein
Höhlensystem, das weniger durch die
Schönheit seiner Tropfsteine, als vielmehr
durch seine Größe und den unterirdischen
Fluss überzeugt, in dem es sich herrlich
baden lässt.
Ein Highlight
Guatemalas ist unbestritten „Semuc
Champey“ – was übersetzt „der Ort, wo
sich die Wasser verstecken“ heißt. Über eine
natürliche Kalksteinbrücke fließt der Rio
Cahabon auf einer Länge von 200 m
unterirdisch hindurch. Der überirdische Teil
ist im wahrsten Sinne des Wortes
überirdisch: grünlich-türkises, glasklares
Wasser in perfekter Wassertemperatur fließt
kaskadenartig durch mehrere Pools malerisch
herab. Schöner kann man gar nicht baden!
Übernachtung
in Cobán
Sayaxché,
Ceibal, Patexbatún
Montag:
Transfer von
Cobán nach Petexbatún über Sayaxché und
Ceibal
Einige
Höhenmeter tiefer gelangt man in die Provinz
El Petén, die rund ein Drittel der
Landesfläche umfasst. Das heißeTiefland des
Petén ist das Kernland der Maya. Rund 200
archäologische Stätten, davon 80 größere
Zentren, sind bis heute registriert worden –
die meisten sind vom Dschungel überwuchert.
In der
Umgebung des kleinen Städtchens Sayaxché
liegen zahlreiche Ruinenstätte, hübsche
Lagunen und Flüsse. Über den Rio de la
Pasión erreicht man nach einer kleinen
Bootsfahrt die Laguna
Petexbatún mit der gleichnamigen Logde.
Die Übernachtung in originellen
Dschungelhütten beim Zirpen der Grillen und
Brüllen der Affen ist ein weiteres
Highlight.
Übernachtung in
Petexbatún
Patexbatún,
Aquateca, Flores
Dienstag:
Transfer von
Petexbatún über Aguateca, Sayaxché nach
Flores
Am nächsten Morgen lernen Sie in der
Ruinenstätte Aguateca
die ersten Maya-Ruinen kennen. Von dort
führt Sie die Fahrt vorbei an kleinen
Dörfern und schönen Landschaften direkt nach
Flores, gelegen auf einer Halbinsel im
Itzá-See.
Übernachtung in
Flores
Tikal
Mittwoch:
Tief im Urwald
des Petén liegen die Reste der
Maya-Zivilisation: Tempel und Paläste, reich
verzierte Altäre und Stelen, die
jahrhundertelang vom Dschungel überwuchert
waren.
600
Quadratkilometer zählt heute der
Nationalpark Tikal. Der Tempel der
zweiköpfigen Schlange ist mit seinen 70
Metern das höchste Bauwerk der Maya. Nur die
Tempel auf dem so genannten Hauptplatz von
Tikal sind vollständig ausgegraben. Viele
andere der Pyramiden sind noch vom Urwald
überwuchert.
Tikal wurde
von der Unesco zum Kultur- und Naturerbe der
Menschheit ernannt.
Tikal ist
daher auch ein wunderbarer Platz um die
tropische Fauna und Flora zu entdecken.
Gerade am Morgen und am späten Nachmittag
können Sie das Konzert der vielfältigen
Urwaldbewohner bestaunen.
Übernachtung
in
Flores
Rio Dulce,
Livingston
Donnerstag:
vormittags:
Transfer von
Flores nach Rio Dulce
nachmittags
zur freien
Verfügung
Übernachtung
in
Rio Dulce
Freitag:
Eine Bootsfahrt auf dem Rio Dulce
gehört zu den besonderen Erlebnissen einer
Guatemala-Reise. Sie führt durch den
gleichnamigen Nationalpark, der sich vom
Abfluss aus dem Itzabal-See am Castillo de
San Felipe bis zur rund 38 km entfernten
Karibikmündung bei Livingston erstreckt.
Einen der
kuriosesten Orte Guatemalas erreicht man nur
per Boot. Livingston
ist anders als der Rest des Landes, und
darauf sind seine Bewohner stolz. Livingston
ist die Karibik Guatemalas.
Reizvoll ist
insbesondere das bunte Völkergemisch
Livingstons und seine ursprüngliche Kultur.
Neben Indigenas und Ladinos leben nur in
dieser Region die Garifunas, Afrokariben mit
einer ungewöhnlichen Geschichte und ganz
eigener Kultur.
Übernachtung
in
Rio Dulce
Samstag:
Transfer von
Rio Dulce über Quiriguá nach Guatemala-City
Übernachtung in Guatemala-City oder Transfer
zum Flughafen: Rückflug
Sonntag:
Transfer zum Flughafen: Rückflug
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